Rhodes Mark 8 Piano

Für den Gitarristen ist es die Fender Stratocaster. Für den Keyboarder ist es das Rhodes Piano. Auch heute noch ist ein Rhodes im Detail nur unzureichend zu simulieren. Ein gutes Rhodes ist daher eine wahre Wertanlage und gepflegte Instrumente sind rar. Als ich von Dan Goldman die Anfrage für die Gestaltung des neuen Rhodes Mark 8 Pianos erhielt, war ich daher sofort begeistert. Ich erinnerte mich aber auch zu gut an den nur wenige Jahre zuvor grandios gescheiterten Versuch einer Reinkarnation dieses legendären Instrumentes.

Es war uns klar, daß die Gestaltung die große Historie dieses Instrumentes würdigen muss. Gleichermaßen muss das Design glaubhaft in der Neuzeit ankommen. Intern bleibt das Rhodes was es immer war: ein elektromechanisches Tasteninstrument mit unfassbar vielen Einzelkomponenten, die erst im perfekten Zusammenspiel ihre Magie entfalten. Die gestalterischen Freiheiten halten sich daher in engen Grenzen.

Die "Harp" genannte Klangerzeugung, hat die Form eines massiven Blocks und bestimmt maßgeblich Form und Format des Gehäuses. Die Harp war in den ersten Rhodes Modellen mit einer abnehmbaren Kunststoff-Haube verkleidet. Dieses Prinzip wollten wir beibehalten, allerdings in einer hochwertigen Anmutung. Um die geforderte Bauhöhe elegant zu kaschieren zeichneten wir sicherlich über 100 verschiedene Konturen, die erst nach weiteren Optimierungen endlich zu einer ästhetischen Einheit mit der klassisch ausgeprägten Holz-Bodengruppe und dem Aluminium Strangpress-Profil des Bedienpanels verschmelzen.

Erstmals kann das Instrument neben den Basis Funktionen auch wichtige Klang-Effekte on board bereitstellen. Dies, sowie weitere, vielfältige Individualisierungs-Möglichkeiten machen das Rhodes Mark 8 zu einem exklusiven Instrument, das vom Anwender per Konfigurator nach seinen individuellen Wünschen zusammengestellt werden kann. Die Spannweite ist extrem und je nach Konfiguration kann das Mark 8 gleichermaßen klassisches Stage-, oder exklusives Boutique-Instrument sein.

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