Arturia Polybrute

Mit dem Minibrute lancierte Arturia 2012 seinen ersten analogen Synthesizer. Schon ein Jahr zuvor zeichneten wir erste Designstudien für dieses, dem ursprünglichen Arturia Produkt-Portfolio, so gegensätzliche Instrument. Tatsächlich sollte die Gestaltung für den Minibrute die mit Origin gefundenen Elemente in ein neues Genre übertragen. Deutlichstes Unterscheidungsmerkmal ist natürlich die Farbigkeit: anthrazit für analoge, weiß für digitale Instrumente. Zu diesem Zeitpunkt war uns allerdings noch nicht klar, dass aus dem grundlegenden Entwurf des Minibrute im Laufe der folgenden Jahre eine ganze Produktfamilie entstehen sollte. So basiert die Gestaltung des Polybrute auf Elementen aus der Brute-Serie.

2015 zeichneten wir zunächst den Matrixbrute, den Arturia 2016 auf der Winter NAMM Show in Los Angeles vorstellte. Aufgrund seiner schieren Funktionsfülle ist der Matrixbrute ein stattliches Instrument und spielt aufgrund seiner klanglichen Möglichkeiten in einer höheren Liga als die vorherigen Vertreter der Brute-Linie. Um dies erkennbar zu machen, kombinieren wir erstmalig Holzelemente mit dem bekannten Brute-Design.

Im Polybrute findet die Gestaltung des Matrixbrute eine Fortsetzung. Der Einsatz von Echtholz verleiht dem Instrument eine warme, analoge Anmutung. Das in die Holzleiste oberhalb der Tastatur integrierte Pitch-Ribbon ist durch eine dezente, rinnenartige Einsenkung ertastbar. Auch die taktile Oberfläche des innovativen „Morphé“ Controllers links neben der Tastatur erhält eine Holzeinlage.

Durch grafische Segmentierung der Seitenwangen kaschieren wir die technisch notwendige Bauhöhe des Gehäuses. Die äußere Oberkante der Holzwange erhält die Brute-typische, sich zur Rückseite hin verjüngende Fase. Der hintere Rücksprung der Wange ist mit Leder bezogen.

Der Signalfluss des Synthesizers ist in Leserichtung auf das Frontpanel projiziert. Die Klangmodule sind durch Brute-typische, dezente Farbhinterlegung segmentiert. Mit der auffällig inszenierten Tasten-Matrix enthält das User-Interface ein beispiellos bedienfreundliches Konzept für dieses eigentlich komplexe Synthesizer Feature.

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